der Schummlauer

Die Elstraer Geschichten

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Stadtschreibergeschichten

Geneigte Leserschaft des Schummlauers,

seit Juli 2021 veröffentlicht der Elstraer Heimat- und Geschichtsverein jeden Monat Beiträge zur Geschichte von Elstra und seiner Ortsteile für alle, die sich für die Geschichte unserer Gemeinde interessieren. Hierfür haben sich in der Vergangenheit viele Mitglieder des Heimat- und Geschichtvereins, aber auch viele andere Bürger unserer Stadt aus ganz unterschiedlichen Motivationen heraus mit vielen Ereignissen und Begebenheiten oder herausragenden Persönlichkeiten unserer Stadt und der zwölf Ortsteile beschäftigt, diese in unterschiedlicher Art aufbereitet und sogar teilweise schon in Buch- und Broschürenform veröffentlicht. Daran ist ersichtlich, wie viel Neugierde und hervorragendes schriftstellerisches Potential in uns Elstraern steckt. Wir wollen in der Zukunft den Versuch unternehmen, so weit als möglich alle in unseren „Schummlauer“ einzubeziehen.

Mit dem heutigen Artikel schlage ich im Rahmen der Arbeit des Elstraer Heimat- und Geschichtsvereins ein neues Kapitel auf.

In der frühen Vergangenheit gab es in vielen Städten und Gemeinden sogenannte „Stadtschreiber“, manchmal auch Ortschronisten genannt. Diese hatten die Aufgabe, die Zeitgeschichte in der Stadt zu dokumentieren,  manchmal auch als Protokollant in Stadtrats- bzw. Gemeinderatssitzungen zu fungieren oder aber das Gemeindearchiv zu betreuen. Man stellt sich landläufig solch einen Menschen in einem verstaubten Büro, an einem Pult stehend, mit Ärmelschonern und einer Schreibfeder vor. Nun ja, die Zeiten haben sich geändert, manches gibt es nicht mehr, anderes wieder. Aus Sicht des Gesundheitsschutzes sind zum Beispiel Stehpulte wieder in Mode gekommen.

Der Begriff Stadtschreiber bezeichnet aber auch „einen meist mit einem Stipendium verbundenen kommunalen Literaturpreis, den einige Städte seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vergeben. Der Preis ist in der Regel mit kostenloser Wohnung sowie meist einer zusätzlichen kulturellen Aufgabe in der entsprechenden Gemeinde verbunden„(aus: Wikipedia)

So hoch will ich aber nicht nach den Sternen greifen. Ich möchte als „Stadtschreiber“ in regelmäßigen Abständen an dieser Stelle, vielleicht auch manchmal mit einen Augenzwinkern, über unsere aktuelle Geschichte und Geschichtchen berichten. Der Stadtschreiber benötigt keine Wohnung mehr und engagiert sich auch bereits im kulturellen Ehrenamt. Insofern bleibt das Stadtsäckel geschont.

Elstra als kleinste Stadt im Landkreis Bautzen mit aktuell (Stand 31.12.2020) 2.704 Einwohnern hat 2021 wieder öfter als in den vergangen Jahren Erwähnung in der Lokalpresse gefunden, jedoch natürlich nur mit den „Highlights“. Das bewerte ich positiv.

Es gibt darüber hinaus jedoch noch ganz viel, was erwähnenswert ist und für die Nachwelt dokumentiert werden sollte.

Seien Sie, geneigte Leser, also gespannt, was bei uns in Elstra  und Ortsteilen sonst noch passierte.

Ihr Stadtschreiber